Leadership

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Die Führungskultur in deutschen Unternehmen (German leadership) hat ihre traditionellen Stärken und Eigenschaften. Digitalisierung und Internationalisierung erfordern ein Umdenken und den Abschied von bisherigen Arbeitsweisen.

 

Das Führungs-Mantra der 80er und 90er Jahre ist überholt. Führung im 21. Jahrhundert verlangt ein neues Paradigma, Führungskräfte von heute stellen den Mensch in den Mittelpunkt.

Das 21. Jahrhundert kreiert Trends, die das Führen zu einer zunehmend komplizierten Aufgabe machen

  • Digitale Revolution verändert alle Branchen und Geschäftsmodelle. Führungskräfte müssen vorhandene Ängste abbauen, Mitarbeiter einbinden und motivieren. Sie müssen das Vertrauen festigen, dass es in der digitalen Welt mehr zu gewinnen als zu verlieren gibt, und dass keine „gläsernen Mitarbeiter“ entstehen.
  • Technische Innovationen durchdringen Produkte, Fertigung, Prozesse, Geschäftsmodelle und die Organisation. Verlangt werden globales Denken, positive Fehlerkultur, Lern- und Veränderungsbereitschaft, erhöhte Problemlösungskompetenz und radikaler Kundenfokus.
  • Fachkräftemangel zwingt Unternehmen, ihre Attraktivität zu steigern, wenn sie den besten Führungsnachwuchs und die Fachkräfte von morgen in den technischen Berufen anziehen und dauerhaft an sich binden wollen.
  • Industrie 4.0 – Als führender Fabrikausrüster der Welt will Deutschland Marktführer für digital vernetzte Fertigung und das Internet der Dinge sein. Die Vernetzung der Produktion verlangt mehr Gesamtsystemversteher.
  • Diversity in education bedeutet für deutsche Firmen ein ganzheitliches Führungsverständnis mit akademisch und dual gut ausgebildeten Mitarbeitern, die sich regelmäßig weiterbilden.
  • Generation Y | Millenials sind die erste mit Internet und Social Media aufgewachsene Generation, technologieaffin und sich der Überlegenheit von Netzwerken im Vergleich zu zentral ausgerichteten Hierarchien bewusst. Für sie steht die Sinnfindung und der Mensch im Mittelpunkt.
  • Informationsüberflutung durch Globalisierung und Vernetzung machen Leadership noch komplizierter.

 

Prof. Hans-Peter Mengele

CEO, Industrie- und Handelskammer (IHK) Karlsruhe, Vorsitzender des German Leadership Award e.V.

„Der disruptive technologische Wandel wird zur größten Herausforderung für zukunftsfähige Unternehmensführung. Hervorragende Leadership ist die Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg bei Industrie 4.0 und Digitalisierung.“

Knut Stannowski

CEO, Collège des Ingenieurs Deutschland, 2. Vorsitzender des German Leadership Award e.V.

„Ingenieure und Naturwissenschaftler werden in der Zukunft mehr Verantwortung übernehmen. Damit dies bestmöglich gelingt, arbeitet das Collège des Ingénieurs seit 30 Jahren gemeinsam mit Partnern in den Unternehmen eng zusammen, dies muss eine europäische Aufgabe sein.“

Stefan Heidbreder

Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen, Keynote Speaker Collège des Ingénieurs-Alumni-Konvent 2014

„Zu unterscheiden ist zwischen „managen“ und „führen“. Das eine ist Handwerk, das andere eine Frage der Haltung. Ein Unternehmen zu lenken ist mehr als der Einsatz von Zeit, die Koordination von Mitarbeitern oder die Erschließung neuer Märkte. Damit verbunden ist das Bewusstsein von Eigentum, Haftung und Verantwortung. Eine Haltung, die Eigentum mit Verantwortung gegenüber der Gesellschaft verbindet. Eine Haltung, aus der auch das Unternehmen wiederum selbst Kraft schöpft, um sich erfolgreich auf dem Markt zu behaupten.“

 

Prof. Philippe Mahrer

Directeur Collège des Ingénieurs, Paris, München, Turin

„Wir müssen über die technische Kultur hinauswachsen – die gleichwohl sehr solide sein muss –, um etwas Fundamentaleres in der Persönlichkeit entstehen zu lassen.“