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Junge Ingenieure prämieren vorbildliche Unternehmensführung

Unternehmenskultur in deutschen Firmen im Umbruch

Die Unternehmenskultur in der deutschen Wirtschaft beruht auf gewachsenen Werten und Eigenschaften. Ihre Zukunftsfähigkeit muss im globalen und digitalen Umfeld unter Beweis gestellt werden. Der German Leadership Award ist dafür ein Impulsgeber, er zeichnet herausragende Beispiele moderner Führung in deutschen Unternehmen aus.

Der German Leadership Award prämiert Führungskräfte, Unternehmen oder Institutionen, die Leadership auf innovative und erfolgreiche Art und Weise in ihrem Arbeitsumfeld ein- und umsetzen, und die das Thema besonders wertschöpfend in die Öffentlichkeit tragen.

Exzellente junge Ingenieure, Alumni des renommierten Collège des Ingenieurs, suchen nach herausragenden Beispielen für vorbildliche Unternehmensführung und reichen aus ihrer Erfahrungswelt stammende Nominierungs-Vorschläge ein.

 

Preisträger 2018:

Führung beinhaltet stets auch die unbedingte Verantwortung, Vorbild zu sein. Verantwortungslosigkeit ganz oben wird schnell erkannt und ist ansteckend im Unternehmen, wie ein Virus. Die Verantwortung ragt dabei weit über die Grenzen des eigenen Unternehmens hinaus, ist im gesamtgesellschaftlichen Kontext zu bewerten. Und: sie endet auch nicht dort, wo sie einem selbst vielleicht weh tun könnte.

Dr.-Ing. E. h. Manfred Wittenstein, Vorsitzender des Aufsichtsrats der WITTENSTEIN SE, Igersheim Vorsitzender Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg, Preisträger des German Leadership Award 2018.

 

Dr. Manfred Wittenstein hat sich sowohl als Industrie 4.0-Vordenker und als Leadership 4.0- Wegbereiter einen Namen gemacht. Er setzt mutige Ideen in Produkte um. Sein Blick für Innovation ist eine Inspiration für die kommende Generation an Managern.

Lars Wagner, Vorsitzender der Jury, in seiner Laudatio für Preisträger Dr.-Ing. E. h. Manfred Wittenstein.

Dr.-Ing. E. h. Manfred Wittenstein

Vorsitzender des Aufsichtsrats der WITTENSTEIN SE, Igersheim Vorsitzender Allianz Industrie 4.0

„Führung beinhaltet stets auch die unbedingte Verantwortung, Vorbild zu sein. Verantwortungslosigkeit ganz oben wird schnell erkannt und ist ansteckend im Unternehmen, wie ein Virus. Die Verantwortung ragt dabei weit über die Grenzen des eigenen Unternehmens hinaus, ist im gesamtgesellschaftlichen Kontext zu bewerten. Und: sie endet auch nicht dort, wo sie einem selbst vielleicht weh tun könnte.“

Dr. Heinrich Hiesinger

Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG

„Führung bedeutet für mich, sich seiner Verantwortung bewusst zu sein – ohne sich von ihr lähmen zu lassen. Nur, wer für sich ein klares Ziel formuliert hat, kann sich für einen Weg entscheiden und auch andere Menschen auf diesem Weg mitnehmen. Nur mit einem Ziel im Kopf lassen sich Maßnahmen, Entscheidungen und Fortschritte überhaupt bewerten. Es geht darum, Menschen zu überzeugen, dass sie dabei mitmachen und daran glauben, dass wir das Ziel erreichen können. Deshalb ist für mich zweite Punkt ganz entscheidend.“

Peter Bauer

Vorsitzender des Vorstands der Infineon Technologies AG (2010 – 2012) und Vorsitzender des Aufsichtsrats der OSRAM Licht AG

„Führung heißt heute, seinen Mitarbeitern sehr viel zu verdanken.“

Dr. phil. Nicola Leibinger-Kammüller

Vorsitzende der Geschäftsführung und geschäftsführende Gesellschafterin der Fa. TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen

„Es darf keinen Unternehmenserfolg um jeden Preis geben. Gute Führung bedeutet ein Ja zu Projekten von Mitarbeitern, die in den nächsten zwei bis drei Jahren erstmal keinen Return on Investment bringen. Es bedeutet auch die Freiheit zu scheitern – aber natürlich nicht zu oft.“

Erich Harsch

Vorsitzender der Geschäftsführung dm-drogerie markt, Karlsruhe

„Der Mensch ist nicht Mittel, sondern Zweck des Wirtschaftens. Unser Ziel ist es, Gestaltungswillen und Freiheitsgrade des Einzelnen zu befördern. Wir müssen uns auch fragen, wie die individuelle Freiheit so gestaltet werden kann, dass ein friedvolles Miteinander entsteht.“